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Geschichte des Kartenlegens Schon immer wollten die Menschen in die Zukunft sehen. Auf der Suche nach Antworten dienten ihnen viele Hilfsmittel wie z.B. die Sterne, die Kristallkugel, verschiedene Kartendecks, Runen, Kaffeesatz um nur einige davon zu nennen. In der Antike reisten die Menschen zu Orakelstätten um sich wahrsagen zu lassen. Die bekannteste Orakelstätte war Delphi. Schon im alten Ägypten nutzen die Wahrsager Symbolbilder. Die Bilder der großen Arkane des Tarot sind alte ägyptische Symbolbilder. Daraus entwickelte sich das Kartenlegen. 
Am 27. Mai 1772 wurde eine der bekanntesten Wahrsagerinnen nämlich Madame Marie-Anne-Adelaide Lenormand in Alencon geboren. In der Klosterschule erkannte Bischof Grimaldi die hohen Inspirationskräfte der damals siebenjährigen.
Mit 21 Jahren lernte Madame Lenormand die Wahrsagerin Madame Gilbert kennen, welche ihre Lehrerin wurde. Die beiden Frauen wurden bald Partnerinnen und ihre Dienste waren sehr gefragt. Wahrsagen war gesetzlich aber nicht erlaubt und mit der Popularität stieg auch das Risiko erwischt zu werden.
Madame Lenormand wurde eines Tages verhaftet. Das Gericht verurteilte sie wegen unerlaubter Wahrsagerei und sie kam ins Gefängnis. 1809 wurde Madame Lenormand aus Paris ausgewiesen. Das hatte ihre Popularität noch erhöht. Sie lebte bis 1814 in Brüssel ehe sie wieder nach Paris zurückkehrte. Nun war auch in Paris das Wahrsagen erlaubt und Madame Lenormand wurde schon sehr bald von Menschen aus den allerhöchsten Kreisen zu Rate gezogen. Sie schuf sich ein großes Vermögen. Es gehörte zum "Guten Ton" in höheren Kreisen wenn man Madame Lenormand um Rat fragte. Sie kreierte die sehr beliebten Lenormand-Karten, die bis heute ihre Symbole beibehalten haben. Am 25. Juni 1843 starb Madame Lenormand im Alter von 71 Jahren in Paris. Oft kopiert und nie erreicht wurde sie zur Legende.
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